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Kohlenstoffmanagement

Interne Kohlenstoffpreisgestaltung: Wie führende Unternehmen den Kohlenstoffpreis für Entscheidungen nutzen

Interne Kohlenstoffpreisgestaltung: Wie führende Unternehmen den Kohlenstoffpreis für Entscheidungen nutzen

Große Konzerne wie Microsoft, Unilever und Petrobras nutzen bereits einen im brasilianischen Markt wenig bekannten Mechanismus: den internen Kohlenstoffpreis. Es handelt sich um ein Managementinstrument, das jeder Tonne CO₂ einen fiktiven (oder realen) Preis zuweist und die Geschäftsbereiche dazu zwingt, die Klimaauswirkungen ihrer Entscheidungen zu internalisieren.

Zwei Hauptmodelle

Das Shadow Price-Modell (Schattenpreis) ist am gebräuchlichsten: Das Unternehmen legt einen Wert pro tCO₂e fest (oft zwischen 20 und 150 US-Dollar) und verlangt, dass Investitionsprojekte auch mit diesen eingebetteten Kosten ihre Rentabilität nachweisen. Das Fee and Dividend-Modell (interne Gebühr) belastet die Emittenten tatsächlich und verteilt die Mittel an Effizienzprojekte oder den Kauf von Gutschriften um.

Warum das wichtig ist

Laut CDP nutzen weltweit bereits über 2.000 Unternehmen eine interne Kohlenstoffpreisgestaltung. In Brasilien ist die Zahl noch gering, wächst aber unter dem Druck internationaler Lieferketten, ESG-Investoren und der bevorstehenden Einführung des SBCE.

Wie man es implementiert

Der Prozess beginnt mit einem vollständigen GHG-Inventar, geht weiter mit der Definition eines Referenzpreises, der auf regulatorischen und wissenschaftlichen Trajektorien basiert, und mündet in die Integration des Kohlenstoffpreises in die CAPEX- und Budgetprozesse. Domani kann Ihr Unternehmen in diesem gesamten Prozess unterstützen, von der Messung bis zur Strategie.