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ESG-Strategie

Wie man einen firmeneigenen Dekarbonisierungsplan in 5 Schritten erstellt

Wie man einen firmeneigenen Dekarbonisierungsplan in 5 Schritten erstellt

Ein Kohlenstoffziel bekannt zu geben ist der Anfang. Es zu erreichen, erfordert einen strukturierten Dekarbonisierungsplan – einen technischen Fahrplan, der die aktuelle Diagnose mit der Zukunftsvision verbindet, mit konkreten Maßnahmen, Verantwortlichen und Fristen.

Schritt 1 – Vollständiges GHG-Inventar (Scopes 1, 2 und 3)

Ohne Messung gibt es keine Verwaltung. Das Inventar sollte alle relevanten Emissionsquellen abdecken: direkte Verbrennung, verbrauchter Strom und idealerweise die Wertschöpfungskette (Scope 3). Das GHG Protocol ist der weltweit am weitesten verbreitete Standard.

Schritt 2 – Basislinie und Referenzszenario

Legen Sie das Basisjahr fest und prognostizieren Sie, wie sich die Emissionen ohne Reduktionsmaßnahmen entwickeln würden (Business as Usual). Dieses Szenario dient als Parameter, um die tatsächlichen Auswirkungen der geplanten Interventionen zu messen.

Schritt 3 – Kartierung der Reduktionshebel

Identifizieren Sie die wichtigsten Möglichkeiten: Energieeffizienz, Brennstoffsubstitution, Elektrifizierung, logistische Änderungen, Kreislaufwirtschaft. Priorisieren Sie nach Reduktionspotenzial, Kosten-Nutzen-Verhältnis und Umsetzungsfrist.

Schritt 4 – Festlegung von Zielen und Zeitplan

Mit den kartierten Hebeln legen Sie kurzfristige (2025–2027), mittelfristige (2028–2030) und langfristige Ziele (2030–2040+) fest. Stellen Sie sicher, dass sie spezifisch, messbar und auf anerkannte Standards wie SBTi, GHG Protocol und IFRS S2 ausgerichtet sind.

Schritt 5 – Überwachung, Berichterstattung und Kommunikation

Implementieren Sie jährliche Mess- und Berichtszyklen. Kommunizieren Sie den Fortschritt transparent – in Nachhaltigkeitsberichten, auf der Unternehmenswebsite und auf Plattformen wie CDP und GRI. Glaubwürdigkeit wird durch Konsistenz über die Zeit aufgebaut.